Was ist Magnetfeldtherapie?

Die Magnetfeldtherapie geht davon aus, dass man mit gezielten magnetischen Strömen Vorgänge im Körper positiv beeinflussen kann. Das Magnetfeld durchdringt der Körper ohne Gift und Strahlungen und stärkt vor allem den Stoffwechsel in den Zellen.

Magnetismus ist den meisten durch den Physikunterreicht bekannt. Doch was hat das mit Tierphysiotherapie zu tun? Wir alle, egal ob Mensch oder Tier, sind vom Magnetfeld der Erde umgeben. Das ist ein für uns kaum bis gar nicht spürbares Phänomen, da es für uns natürlich ist und wir daran gewöhnt sind. Auch jedes Lebewesen hat ein eigenes Magnetfeld um sich.

Im Körper fließen elektrische Ströme, die das persönliche Magnetfeld beeinflussen. Der Einfluss des Magnetismus auf den Körper wird schnell deutlich, wenn man sich klar macht, dass Magnetfelder und elektrische Störungen die Oberflächenspannung von Wasser beeinflussen, und dass die meisten Lebewesen zu einem großen Anteil aus Wasser bestehen – zu etwa 60 Prozent. Ist der Körper krank, verändern sich auch die elektrischen Ströme in den Zellen und zwischen den Zellen untereinander. Die Ströme nehmen ab und damit verringert sich auch der Zellstoffwechsel. Das bedeutet: Nährstoffe kommen nicht mehr in der benötigten Menge an und Stoffwechselabbauprodukte werden zu wenig abtransportiert.

Die Magnetfeldtherapie geht nun davon aus, dass mit gezielten magnetischen Strömen diese Vorgänge im Körper positiv beeinflusst werden können, da sich das Magnetfeld gleichmäßig ausbreitet und den gesamten Körper durchdringt. Es ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt, wie genau das Magnetfeld die Ströme im Körper wieder in Bewegung setzt. Sicher ist jedoch der positive Effekt, den man auch gut an den tierischen Patienten beobachten kann – die meisten entspannen sich bei der Therapie und genießen die Behandlung. Nach der Behandlung zeigen nahezu alle eine Verbesserung ihres Wohlbefindens. Es handelt sich um eine sanfte und natürliche Therapieform ohne Gifte oder Strahlungen.

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Sie reichen von der Prophylaxe über Wellness bis hin zur Unterstützung von Heilprozessen bei

  • vielen neurologischen Beschwerden,
  • Durchblutungsstörungen,
  • Wund- und Knochenheilung,
  • Verbesserungen der Knorpelstruktur,
  • Problematiken an den Sehnen
  • und Stoffwechselproblemen.

Die Therapie eignet sich auch zur Wettkampfvorbereitung und zur Aktivierung der Durchblutung und Lockerung der Muskulatur vor dem Training sowie zur Regeneration nach dem Training.

Wann man Magnetfeldtherapie nicht einsetzen kann:

Ein gutes Beispiel ist meine Privatpatientin Peaches: Ihr würde eine solche Behandlung für ihre Hüftdysplasie gut tun. Jedoch kann ich es nicht einsetzen, da sie auch an Epilepsie erkrankt ist, einer Kontraindikation für die Magnetfeldtherapie. Es besteht die Gefahr, dass das Magnetfeld einen Anfall auslöst.

Dies ist nur ein Aspekt, der zu berücksichtigen ist. Daher ist es wichtig, dem Therapeuten immer ausführliche Informationen zu den vorliegenden Erkrankungen des Tieres zu geben. Auch ist die Magnetfeldtherapie- wie alle anderen Therapien- kein Wundermittel. Sie müssen mit mehreren Sitzungen oder Behandlungsintervallen rechnen. Die Anzahl bestimmen die Ausgangslage und der tierische Kunde.

(Entspanntes  Pony bei der Magnetfeldtherapie – Lieben  Dank an die Besitzerin für die Fotofreigabe)