Neues im September 2020

Neu!

Osteopathie für Hunde

Dieses Jahr ist ein Jahr des Lernens. Daher kann ich nun auch Osteopathie für Hunde anbieten. Eine sehr schöne sanfte ganzheitliche Technik, die die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert.

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Hunde – Grooming

Parallel habe ich in der Schlabberbar in Brauweiler (Bernhardstr. 25 -50259 Pulheim-Brauweiler) einen Grundkurs zum Groomer absolviert. Um mehr Routine im Scheren zu bekommen wäre aktuell noch der eine oder andere Modell-Hund (zum vergünstigten Preis) toll, bei dem ich meine Fertigkeiten verbessern kann. Das Scheren/Frisieren findet in der Schlabberbar statt. Da ich es im Moment zeitlich nicht anders einplanen kann, sind die Termine immer samstags. Die Terminvereinbarung läuft über mich: telefonisch, per E-Mail, via Whatsapp oder Telegramm.

Neu im April 2020

Praxisraum

Seit kurzem kann ich auch einen festen Standort anbieten. I.d.R. samstags habe ich die Möglichkeit Ihren Hund in der Schlabberbar -Pulheim Brauweiler- zu therapieren. Die aktuellen Abstands- und Hygienevorgaben werden eingehalten. Sie können die Therapie mit dem gebotenen Absstand mitverfolgen.  Eine vorherige Terminabsprache ist jedoch unabdingbar!

Dentalhygiene bei Hunden

Zahnpflege beim Hund? Wichtig? Unwichtig?

Ein Thema, dass noch nicht „in aller Munde“ ist und gerne vernachlässigt wird. Aber auch Hunde können z.B. Zahnstein bekommen und es ist genauso wichtig hier bestmöglich vorzubeugen.

Die Ausprägung ist, wie bei uns Menschen, unterschiedlich und nicht immer kann es ausschließlich über das Futter (Trockenfutter, Knochen, etc.) gelöst werden. Umso wichtiger ist es ab und an den Status zu prüfen und gegebenenfalls mit gezielter Zahnpflege möglichen Problemen vorzubeugen.

Worauf Sie achten sollten, wie man den Hund daran gewöhnt, etc. erfahren Sie u.a. in dem Themennachmittag bei der Schlabberbar (in Pulheim Brauweiler), am 29.2.2020. Ich freue mich aus Sie (und Ihren Hund).

Was ist Magnetfeldtherapie?

Was ist Magnetfeldtherapie?

Die Magnetfeldtherapie geht davon aus, dass man mit gezielten magnetischen Strömen Vorgänge im Körper positiv beeinflussen kann. Das Magnetfeld durchdringt der Körper ohne Gift und Strahlungen und stärkt vor allem den Stoffwechsel in den Zellen.

Magnetismus ist den meisten durch den Physikunterreicht bekannt. Doch was hat das mit Tierphysiotherapie zu tun? Wir alle, egal ob Mensch oder Tier, sind vom Magnetfeld der Erde umgeben. Das ist ein für uns kaum bis gar nicht spürbares Phänomen, da es für uns natürlich ist und wir daran gewöhnt sind. Auch jedes Lebewesen hat ein eigenes Magnetfeld um sich.

Im Körper fließen elektrische Ströme, die das persönliche Magnetfeld beeinflussen. Der Einfluss des Magnetismus auf den Körper wird schnell deutlich, wenn man sich klar macht, dass Magnetfelder und elektrische Störungen die Oberflächenspannung von Wasser beeinflussen, und dass die meisten Lebewesen zu einem großen Anteil aus Wasser bestehen – zu etwa 60 Prozent. Ist der Körper krank, verändern sich auch die elektrischen Ströme in den Zellen und zwischen den Zellen untereinander. Die Ströme nehmen ab und damit verringert sich auch der Zellstoffwechsel. Das bedeutet: Nährstoffe kommen nicht mehr in der benötigten Menge an und Stoffwechselabbauprodukte werden zu wenig abtransportiert.

Die Magnetfeldtherapie geht nun davon aus, dass mit gezielten magnetischen Strömen diese Vorgänge im Körper positiv beeinflusst werden können, da sich das Magnetfeld gleichmäßig ausbreitet und den gesamten Körper durchdringt. Es ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt, wie genau das Magnetfeld die Ströme im Körper wieder in Bewegung setzt. Sicher ist jedoch der positive Effekt, den man auch gut an den tierischen Patienten beobachten kann – die meisten entspannen sich bei der Therapie und genießen die Behandlung. Nach der Behandlung zeigen nahezu alle eine Verbesserung ihres Wohlbefindens. Es handelt sich um eine sanfte und natürliche Therapieform ohne Gifte oder Strahlungen.

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Sie reichen von der Prophylaxe über Wellness bis hin zur Unterstützung von Heilprozessen bei

  • vielen neurologischen Beschwerden,
  • Durchblutungsstörungen,
  • Wund- und Knochenheilung,
  • Verbesserungen der Knorpelstruktur,
  • Problematiken an den Sehnen
  • und Stoffwechselproblemen.

Die Therapie eignet sich auch zur Wettkampfvorbereitung und zur Aktivierung der Durchblutung und Lockerung der Muskulatur vor dem Training sowie zur Regeneration nach dem Training.

Wann man Magnetfeldtherapie nicht einsetzen kann:

Ein gutes Beispiel ist meine Privatpatientin Peaches: Ihr würde eine solche Behandlung für ihre Hüftdysplasie gut tun. Jedoch kann ich es nicht einsetzen, da sie auch an Epilepsie erkrankt ist, einer Kontraindikation für die Magnetfeldtherapie. Es besteht die Gefahr, dass das Magnetfeld einen Anfall auslöst.

Dies ist nur ein Aspekt, der zu berücksichtigen ist. Daher ist es wichtig, dem Therapeuten immer ausführliche Informationen zu den vorliegenden Erkrankungen des Tieres zu geben. Auch ist die Magnetfeldtherapie- wie alle anderen Therapien- kein Wundermittel. Sie müssen mit mehreren Sitzungen oder Behandlungsintervallen rechnen. Die Anzahl bestimmen die Ausgangslage und der tierische Kunde.

(Entspanntes  Pony bei der Magnetfeldtherapie – Lieben  Dank an die Besitzerin für die Fotofreigabe)
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Infrarot-Textilien – Was ist das?

Infrarot-Textilien sind Textilien, die Infrarotwellen reflektieren, die in der eigenen Körperstrahlung enthalten sind. Sie haben für die meisten Lebewesen eine wohltuende, wärmende und muskelentspannende Wirkung. 

Sie kennen Infrarot sicher von Rotlichtlampen oder vielleicht aus Rotlichtkabinen in Wellnesseinrichtungen. Für die meisten Menschen hat es eine angenehme, wohltuend wärmende und muskelentspannende Wirkung. Beide Varianten benötigen jedoch Strom und sind dadurch ortsgebunden.  

Besonders wenn wir beispielsweise einem Pferd mit Rotlicht etwas Gutes tun möchten kann es je nach Stallanlage schwierig werden, denn nicht Betreiber hat Rotlichtlampen installiert. Eine mobile Rotlichtlampe wiederum ist kabelgebunden, so dass die Behandlung nur in der Nähe einer Steckdose erfolgen kann.  Wenn eine Rotlichtbox vorhanden ist, erreicht das Licht (konstruktionsbedingt) oft nur den Rücken und weniger die Gliedmaßen. Eine schöne Alternative sind hier Textilien, die Keramik beinhalten. Keramikstoff wird mit einem speziellen Verfahren hergestellt, in dem kleinste Keramikpartikel mit dem Gewebe verschmolzen werden. Diese Textilien sind in der Lage, die Infrarotwellen zu reflektieren, die in der eigenen Körperstrahlung enthalten sind. 

Die Folge ist eine leicht erhöhte Durchblutung, die auf diesem Level beibehalten werden kann, so lange die Textilie getragen wird. Diese Wärme wird auch als Tiefenwärme bezeichnet, da keine Wärme von außen zugeführt wird. Die Textilien sind nicht an Strom gebunden, können überall beliebig lange eingesetzt und getragen werden, störende Stromkabel oder Akkus gibt es nicht. Besonders aus Tierphysiosicht sind sie eine geeignete Therapieergänzung. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie Ihrem Tier einfach nur etwas Gutes tun möchten, oder ob es sich um einen besonders aktiven Sportler handelt, zum Beispiel ein Turnierpferd. 

Die Keramikfaser wirkt unterstützend bei der Regeneration der Muskulatur, verbessert die Durchblutung, unterstützt den Stoffwechsel und den Lymphfluss. Das Schmerzempfinden wird reduziert. Muskeln, Gelenke, Sehnen und Bänder werden belastbarer. Das hat eine Reduzierung der Verletzungsanfälligkeit zur Folge. Weitere Indikationen und Einsatzmöglichkeiten sind Arthrosen, Stauchungen, Prellungen sowie Sehnen-und Bänderverletzungen. 

Die Tiefenwärme wirkt auch auf die wärmesensitiven Nerven. Die Folge sind eine Senkung des Muskeltonus (Muskelspannung) und die erhöhte Ausschüttung von Endorphinen (körpereigene Schmerzmittel). Ein Hitzestau ist nicht zu befürchten, denn es wird ein genau definierter Bereich der Körperstrahlung reflektiert und eine gesundheitsgefährdende Steigerung der Körpertemperatur ist ausgeschlossen. Auch bei Gliedmaßen, die sich aufgrund einer Durchblutungsstörung kalt anfühlen, funktioniert der durchblutungsfördernde Effekt. 

 

Der Selbsttest: 

Unsere private Testerin Peaches läuft ungern draußen bei nassem und kühlem Wetter. Sie überlegt sich bei Regenwetter schon mal spontan an der Tür, dass das Gassi gehen eigentlich doch nicht soooo dringend ist, sobald sie registriert, dass es regnet. Unser Schönwetterhund leidet an einer beidseitigen Hüftdysplasie (HD), und ihre Hinterhand ist je nach Wetterlage schon mal etwas kälteempfindlich. Jetzt haben wir eine Regenjacke mit Keramikfaser von ihr testen lassen – mit sehr positivem Ergebnis. Mit der Jacke läuft sie bei regnerischem und herbstlichem Wetter um einiges besser und fröhlicher als ohne. Ein sehr schönes Testergebnis, das sicher auch andere Nutzer solcher Stoffe bestätigen können. Wir möchten die Jacke nicht mehr missen, zumal diese auch eine sehr gute Passform hat. 

 

Auf dem Markt gibt es verschiedene Anbieter mit Produkten aus solchen Stoffen. Wenn Sie Interesse an solchen Artikeln  haben (für Ihr Tier oder für sich selbst), können Sie mich gerne ansprechen. 

 

(Foto von Peaches in ihrer Regenjacke)
Quelle: Ceratex.de